Interdisziplinäre Expertise aus Dresden und Leipzig treibt das Höhenwindprojekt von SPRIND und GICON voran. Seit 2020 entwickeln Ingenieure, Wirtschaftsmanager und Forschungsexperten gemeinsam ein 365 Meter hohes Höhenwindrad mit Stahlgittermast und Teleskopmechanismus. Diese Kombination gestattet die Nutzung beständiger Winde in größeren Höhen. Ziel ist es, Deutschlands Energiesouveränität auszubauen, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und über kontinuierliche Höhenwindstromproduktion langfristig geringere Strompreise zu erreichen. Die zweite Bauphase ab 2025 umfasst detailliert Fundamentlegung, Mastmontage und Inbetriebnahme.
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Start-up SPRIND nutzt interdisziplinäres Know-how für effiziente, dauerhafte Höhenwindstromversorgung
Hohe Luftströmungen über konventionellen Anlagen bieten eine konstantere Energiequelle mit weniger Windflauten. Aus dieser Erkenntnis heraus hat SPRIND schon 2020 den Schwerpunkt auf Höhenwindenergie gelegt. Dabei profitieren die Ingenieure von SPRIND von der langjährigen Erfahrung von Prof. Horst Bendix aus Leipzig und Prof. Jochen Großmann aus Dresden. Das Team kombiniert Disziplinen wie Maschinenbau, Aerodynamik und Steuerungstechnik, um robuste Systeme zur Nutzung stabiler Höhenwinde zu entwickeln und wirtschaftlich marktfähig zu gestalten.
Forschungskompetenz Leipzig und Dresden fließt in Höhenwindradprojekt Schipkau ein
Durch seine Führungsrolle in Forschung und Technik beim Leipziger Unternehmen Kirow erwarb Prof. Horst Bendix fundierte Kenntnisse im Schwermaschinenbau, die er später als Hochschulprofessor und freiberuflicher Berater weitergab. Prof. Jochen Großmann gründete parallel die GICON-Gruppe in Dresden, um spezialisierte Ingenieurdienstleistungen anzubieten. Ihre vereinten Kompetenzen vereinen strategisches Management mit technischer Forschungskraft. Dieses integrierte Know-how fließt in das Höhenwindradprojekt in Schipkau ein und optimiert das Turbinendesign hinsichtlich Stabilität, Langlebigkeit, dauerhaft Zuverlässigkeit und Leistung.
Teleskopische Mastinnovation realisiert erstmals hoch effiziente Höhenwindenergieanlagen in Deutschland
Der teleskopische Mast besteht aus ineinanderschiebbaren Gitterelementen, die der Windrichtung und -geschwindigkeit entsprechend feinjustiert werden können. Nach der Montage am Fundament wird das obere Segment hydraulisch auf bis zu 365 Meter Höhe ausgefahren, um konstantere Windexponierung zu erzielen. Diese technische Lösung erlaubt eine kontinuierliche Anpassung an wechselnde meteorologische Bedingungen und maximiert die Online-Zeit der Anlage. Gleichzeitig minimiert der modulare Aufbau Materialkosten und erleichtert zukünftige Wartungs- und Erweiterungsmaßnahmen sowie interdisziplinäre Effizienz.
Teleskopmechanismus realisiert erstmals praktischen Einsatz starker Höhenwindstromanlagen in Deutschland
Die Errichtung eines 365 Meter hohen Windturms stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Windenergietechnik dar und überragt alle bis dato existierenden Anlagen. In Deutschland gewährt der Standort symbolische und strategische Bedeutung für die Energiewende. Durch die Kooperation von SPRIND und GICON wird klar, dass dezentrale, hocheffizient Arbeiter Systeme realisierbar sind. Diese Anlage begründet eine widerstandsfähige Energiesouveränität und veranschaulicht das Potenzial von Höhenwindstrom als dauerhafte, wirtschaftliche, umweltfreundliche und skalierbare Energiequelle.
Fundament und Verankerungen abgeschlossen, Turmmontagephase leitet nächsten Schritt ein
Im zweiten Halbjahr 2025 entstanden durch GICON, SPRIND und regionale Baukonsortien die Gründungsarbeiten für das Höhenwindrad. Das Betonfundament wurde präzise gegossen, und die ersten Schwerlastanker für den Stahlgitterturm verankert. Parallel laufen die finalen Justierungen an den Montagevorrichtungen der Türmelemente. Anschließend wird die Rotorwinde installiert, die Turbine aufgesetzt und der teleskopische Mechanismus des Mastes ausgefahren. Diese technische Etappe markiert den Weg zur Inbetriebnahme und setzt neue Standards in der Windenergietechnik bedeutend.
Serienfertigung von HWEA senkt langfristig Strompreise und stabilisiert Energieversorgung
Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des Prototyps beginnt die Ära der Höhenwindenergie zur Reduktion von CO2-Emissionen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien. Erst die industrielle Serienfertigung gestattet spürbare Kostensenkungen bei der Stromgestehung und erlaubt eine verlässliche Überbrückung von Dunkelflauten. Die gewonnenen Messdaten und Verfahrensoptimierungen sollen schnell auf weitere Standorte übertragen werden. Wegen der besonders stabilen Winde in großen Höhen bieten HWEA ideale Voraussetzungen für eine klimaneutrale und stabile Stromversorgung zukunftssichere.
Enorme Höhen erreichen kontinuierliche stabile Winde für effektive Windenergiegewinnung
Das 365 Meter hohe Höhenwindrad in Schipkau ist das erste Ergebnis der Kooperation zwischen SPRIND und GICON. Durch den ausfahrbaren Stahlgittermast erreichen die Rotoren beständige Hochwinde, was die Energieerzeugung optimiert und Stromgestehungskosten senkt. Dieses Pionierprojekt dient als Blaupause für eine serienmäßige Fertigung von Höhenwindenergieanlagen. Mit den gewonnenen Erfahrungen sollen weitere Standorte weltweit erschlossen und Deutschlands Energiesouveränität sowie langfristige Versorgungssicherheit deutlich gestärkt werden.

