Die MLK Gruppe demonstriert im Windpark Kleinbouslar eine effektive Kombination aus einem 150 kVA Batteriespeicher und einem bedarfsorientierten 70 kVA Dieselaggregat. Über eine Lastmanagement-Software steuert das System die Energieversorgung dynamisch: Die Batterie liefert primär Basislast, während das Aggregat nur für Ladezyklen bei sinkendem Ladezustand anspringt. Durch den Wegfall von vier permanenter Dieselaggregate reduzieren sich Kraftstoffkosten, CO?-Ausstoß, Lärmbelastung und Wartungsaufwand nachhaltig. Das hybride Konzept optimiert wirtschaftlich und ökologisch mobile Baustromlösungen nachhaltig.
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Mobile Infrastrukturlösung ermöglicht unterbrechungsfreie Steuerung der Windanlagen ohne Netzanschluss

Bredenoord Battery Box 150 auf einem Bredenoord?LKW (Foto: Bredenoord)
In Kleinbouslar liefen zwei Windenergieanlagen bereits, obwohl das neue Umspannwerk noch nicht angeschlossen war. Um die Stromversorgung für Steuerung, Fernüberwachung und Hindernisbefeuerungsbeleuchtung sicherzustellen, setzte die MLK Gruppe eine mobile Energieversorgungslösung ohne Netzanschluss um. Diese kombiniert Aggregate und Batteriespeicher, um kontinuierliche Leistung zu garantieren. Das System wurde termingerecht installiert, dabei wurden alle kabeltechnischen und spannungsbezogenen Anforderungen berücksichtigt, um einen reibungslosen und sicheren Betrieb der Anlagen zu ermöglichen. So konnten die Bauarbeiten ohne Verzögerungen und Energieausfälle planmäßig fortgesetzt werden.
MLK Gruppe reduziert Dieselverbrauch drastisch durch Hybridsystem mit Batteriespeicher
Durch den Austausch von vier laufenden 70 kVA Dieselaggregaten gegen eine hybride Lösung mit einem 150 kVA Batteriespeicher samt einem 70 kVA Generator optimierte die MLK Gruppe Platzbedarf, Lärmemissionen und Kraftstoffverbrauch. Vor Inbetriebnahme führten Ingenieure detaillierte Prüfungen zu Spannungsverlusten, Kabeldimensionen und Lastverteilung durch. Basierend auf diesen Daten wurde eine belastbare Infrastruktur zur durchgängig stabilen Stromversorgung über die gesamte Entfernung zwischen Batterie und Windenergieanlagen errichtet. Zusätzliche Sicherheitsreserven gewährleisten Ausfallschutz bei Spitzenlasten.
Automatisches Lademanagement: Batterie versorgt Anlagen, Aggregat lädt emissionsarm nach
Durch den kontinuierlichen Betrieb der Battery Box 150 zur Deckung des Grundbedarfs muss das 70 kVA Dieselaggregat nur sporadisch zum Nachladen anspringen. Diese intelligente Lastaufteilung verhindert ineffizienten Leerlauf unter geringer Auslastung, wodurch Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen drastisch gesenkt werden. Weitere positive Effekte umfassen reduzierte Geräuschentwicklung und verringerten Verschleiß an Komponenten. Projektleiter Philipp Ibanez Montoro weist darauf hin, dass diese Effizienzsteigerung signifikant zu niedrigeren Betriebskosten und nachhaltiger Energieversorgung beiträgt messbar umweltfreundlich effizient.
Mit Hybridtechnik bis zu neunzig Prozent Dieselverbrauch signifikant einsparen
Eine kombinierte Lösung aus Batteriespeicher und Dieselaggregat senkt den Dieselverbrauch gegenüber vier permanent laufenden Generatoren um bis zu 90 %. Gleichzeitig fallen CO?-Emissionen, Geräuschpegel und Verschleiß spürbar geringer aus. Die verbesserte Effizienz stärkt die Umweltbilanz und führt zu erheblichen Reduzierungen der laufenden Betriebskosten. Dieses Konzept verdeutlicht, wie moderne Hybridtechnologie einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leistet und zugleich ökonomische Vorteile für Betreiber generiert.
Bredenoord-Experten garantieren schnelle Integration der Battery Box 150 Technik

Bredenoord Battery Box 150 und 70 kVA Aggregat (Foto: Bredenoord)
Bredenoord Schopsdorf lieferte die modular aufgebaute Battery Box 150 und stellte mit Lukas Krüger und weiteren Produktspezialisten ein kompetentes Team für die technische Umsetzung bereit. Das Projekt beinhaltete detaillierte Abstimmungen zur elektrischen Lastverteilung, Montage der Speichereinheiten und Konfiguration von Schutzmechanismen. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme folgten Performance-Messungen. Krüger unterstreicht, dass durch diesen hybriden Ansatz der CO?-Ausstoß sinkt und die Betriebssicherheit in mobilen Einsätzen optimiert wird. Nutzer profitieren von höherer Effizienz und Kostenreduktion.
Mobile Hybridstromlösung reduziert Emissionen Kosten im Windpark Kleinbouslar Bauphase
Während der Bauphase im Windpark Kleinbouslar versorgt ein 150 kVA Batteriespeicher in Kombination mit einem 70 kVA Dieselaggregat Steuereinheiten, Fernüberwachung und Hindernisbefeuerung. Die Batterie trägt kontinuierlich die Grundlast, und das Aggregat startet nur bedarfsorientiert zum Nachladen, um im optimalen Auslastungsbereich betrieben zu werden. Dieses Konzept ermöglicht eine Dieselreduktion von bis zu neunzig Prozent, verringert Emissionen, Lärm und Verschleiß und führt zu signifikant niedrigeren Betriebskosten bei gleichzeitig gesicherter Stromversorgung und Nachhaltigkeit.

